Anna Goldmund „Ein Leben“ Teil 1 | autobiografisches Selbstportrait und Konzeptfindung Mischtechnik, Grafik, Installation

Anna Goldmund
„Ein Leben“ Teil 1 | autobiografisches Selbstportrait und Konzeptfindung

Mischtechnik, Grafik, Installation
Vernissage 02. November 2017, 19:30 Uhr

Die Ausstellung ist als erster sichtbarer Teil eines größeren Themen-Zyklusses zu sehen, der sich in verschiedener Weise mit einer nicht nur auf den eigenen Lebenslauf und persönliche Erkenntnisse bezogene und beschränkte Darstellung der menschlichen Selbsterfahrung beschäftigen wird. Diese Reflektion über den Umgang des Menschen mit Brüchen und Problemstellungen und seine Fähigkeit zur Resilienz streift dabei, aus persönlicher Sicht erzählt, Bereiche, die auch im Allgemeinen das menschliche Leben ausmachen und ragt in Umsetzung und Konzept bis hinein ins Mythologische. „Anna Goldmund „Ein Leben“ Teil 1 | autobiografisches Selbstportrait und Konzeptfindung Mischtechnik, Grafik, Installation“ weiterlesen

Mehr als nur ein dummes rundes Ding

Ulli Engelbrecht lädt mit seiner popliterarischen RetroLeseShow zum Rücksturz in die 1970er- und 1980er-Jahre

13. Oktober 2017 – 19:30 Uhr
10,00 €

Liebesnöte, Aufbruchstimmung, Hörexzesse, traumatische Erlebnisse – all dies steht im Zentrum der popliterarischen Lesung von Ulli Engelbrecht unter dem Motto „Mehr als nur ein dummes rundes Ding“. Und vor dem geistigen Auge des Publikums rotieren dazu still und unaufhörlich diese schwarzen runden Dinger, die Rock-, Pop- oder Schlager Schallplatten. Sie transportierten jene Musik, die die Gefühlswelt der jungen Menschen in den 1970er- und 1980er-Jahren kräftig aufmischten.

Engelbrecht nimmt die Zuhörer ans Händchen und plötzlich sind sie gemeinsam mittendrin in der sturmfreien Bude, in der der Autor zum endlosen Hören einer T.Rex Platte gezwungen wurde. In einer anderen Story erzählt er vom Musikmachen mit Gottes Segen oder darüber, wie es möglich war, dass Emerson, Lake & Palmer das Interesse an den Schulmädchen-Reports befeuerten. Er berichtet zudem über eine dämonische Disco-Nacht, schildert die Folgen, die eine störrische Gasetagenheizung verursacht, lässt eine Single aus ihrem Leben plaudern oder sinniert über die Frage, ob man sich gegen eine etwaige Nonstop-Berieselung im Jenseits wappnen kann. Die Ereignisse und Eindrücke von damals bis heute nennt Ulli Engelbrecht liebevoll „Gedankenschrott“. Den kramt er nur zu gerne aus den Tiefen seines Hirns, um ihn in Büchern oder bei seiner LeseShow abzufahren. LeseShow? Nun, dafür steht ein bunter Bühnenraum und der Original Sony-Ghettoblaster-Cassettenrecorder, dafür sorgen die längst vergessenen Trailer und O-Töne, die er zusätzlich zu den Storys präsentiert, damit die Erinnerungsrolle rückwärts für alle Anwesenden wirklich gut gelingt. Und wer dann auch noch beim Quiz die richtigen Antworten weiß, gewinnt sogar echte Schallplatten!

Ulli Engelbrecht, Jahrgang 1957, gebürtig aus Bochum, lebt als multifunktionaler Öffentlichkeitsarbeiter, Autor, Vorleser und bekennender Nostalgie-Experte in Hamburg. Der erste beeindruckende Popsong seines Lebens war „Penny Lane“ von den Beatles. „Sie regte meine Phantasie beim Lego-Spiel an und förderte früh und nachhaltig mein Interesse an jeglicher Tonkunst von Klassik bis Hardrock, Beatmusik bis Pop, Schlager bis Jazzrock“, sagt er und fügt hinzu: „Wenn einem so viel Musik im Leben kredenzt wird, muss man einfach darüber schreiben, was sie in den langen Jahren gefühlsmässig in einem auslöste.“

Veröffentlichungen:
2014: „Mehr als nur ein dummes rundes Ding“
(BoD, Paperback, 124 Seiten, ISBN 978-3-7322-5038-7)
2009: „Samtcor1310 Strass & Soundgewitter“
(BoD, Paperback, 184 Seiten, ISBN 978-3-7357-5760-9)
Ulli Engelbrecht im Netz: www.ulli-engelbrecht.de
Fotos: Volker Beushausen: www.beushausenbild.de

Ulf Wiechmann – Fotografien

Vernissage 14. September 2017, 19:30 Uhr

Ulf Wiechmann über sich

Fotografie ist für mich eine geliebte und gesuchte Herausforderung. Sie ist das ideale Medium, um neue Sichtweisen von an sich bekannten Dingen darzustellen und flüchtige Eindrücke festzuhalten. Dabei spielen Aus-, Ab- und Anschnitte eine große Rolle, um Details herauszuheben sowie andere und ungewöhnliche Perspektiven zu entwickeln.

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